Die Psychologie der Preisgestaltung

Preise sind Gefühlssache. Das wissen natürlich auch die großen Firmen und nutzen die neuen Erkenntnisse der Hirnforschung und Verkaufspsychologie, um ihre Produkte optimal zu präsentieren.
Wird z.B. ein neues Produkt eingeführt, gibt es davon oft drei Versionen: eine billige, eine mittlere und eine teure. Die obere und untere Preisgrenze geben dabei dem Konsumenten das Gefühl, den Wert des Produkts irgendwie einschätzen zu können – selbst wenn die Preise aller Versionen völlig willkürlich sind!
Was die Verkaufspsychologen ebenfalls herausgefunden haben: Menschen entscheiden nach dem Motto „Lieber gleich und weniger als mehr und später“. Man entscheidet sich also lieber für einen geringeren Preisrabatt sofort als für eine größere Preisreduktion, einen Gutschein o.ä. nach einer kurzen Wartezeit. Hier überlistet das limbische System unsere vernünftig kalkulierenden Gehirnareale – und siegt.

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Bildquelle: Stockexpert Image #43140611
