Lerntipps

Ihr Gehirn: wie funktioniert dieses gigantische Netzwerk?
Ihr Gehirn ist weit mehr als die bloße „Denkmaschine", als die es oft bezeichnet wird! Es ist das wichtigste und komplexeste Organ unseres Körpers - kein Wunder, steuert es doch ausnahmslos alle Lebensfunktionen: körperliche, geistige und seelische. Es ist sozusagen der „Big Chief", der das komplizierte Zusammenspiel von Geist, Körper und Organen regelt und überwacht. Ein wahres Meisterwerk der Natur!
„Das größte unerforschte Gebiet auf der Welt ist der Raum zwischen den Ohren." William O'Brian
So arbeitet diese riesige Kommandozentrale
Die „Chips", also die Speichermedien unseres Gehirns sind die rund 100 Milliarden Nervenzellen und ihre Verbindungen. Sie bilden ein gigantisches und mehrere 100.000 Kilometer langes Netzwerk bzw. Kabelsystem; der Vergleich mit einem Stromkabel passt auch deshalb so gut, weil in den Nervenbahnen des Gehirns ja tatsächlich auch Strom fließt. Verarbeitet werden die von außen kommenden Reize in den neuronalen Netzen, so nennt man die funktionellen Einheiten aus verschiedenen Nervenzellen – die Kommandozentralen.
Im Gehirn befinden fast unendlich viele davon – manche dienen zum Erkennen von Gesichtern, andere zum Lesen, zum Hören, Sehen, Reden usw.
Informationen werden ausgewählt
Millionen Eindrücke und Reize prasseln ohne Pause auf uns herab; würden wir auf alle reagieren, wäre unser Gehirn in Windeseile restlos überfordert. Von den ungefähr 10 Millionen Eindrücken, die unsere Sinnesorgane erreichen, schafft es im Durchschnitt nur ein einziger ins Bewusstsein. Klingt wenig, macht in Summe aber immer noch 16 verschiedene Informationen pro Sekunde aus!
Wenn also ein Reiz ankommt, wird selektiert: entweder reagiert die Nervenzelle mit „Feuer!", also Aktivierung – oder sie wird gehemmt, d.h. deaktiviert. Im Baby- und Kleinkindalter ist unser neuronales Netz noch recht weitmaschig, je älter wir sind, umso enger ist es „gestrickt".
So erleben wir die Welt
Sobald wir Neues lernen, bilden sich zwischen den Nervenzellen neue Vernetzungen oder bestehende werden verstärkt. Das erklärt, warum wir Neues viel leichter lernen, wenn wir an bereits Bekanntes anknüpfen können. Wir merken uns also Dinge rascher und auch nachhaltiger, wenn das neue Wissen in Zusammenhang mit bereits gespeicherten Informationen steht. Eine wichtige Erkenntnis für das „richtige Lernen"!
Energy-Tipp: Leider speichert unser Gehirn nicht nur die guten Erfahrungen, sondern auch alles Belastende. Ort des Geschehens sind neben dem Gehirn bestimmte Energiepunkte auf der Körperoberfläche – die so genannten Meridianpunkte der chinesischen Akupunktur. Hier schlummert bei jedem Menschen eine Vielzahl an „Informationen", die darauf warten, wieder abgerufen zu werden - auch wenn unser Bewusstsein das Ereignis längst vergessen hat.
Sobald nun eine ähnliche Situation wieder auftritt, wird die alte negative Erfahrung (z.B. eine Angst) wieder „aufgeweckt" und man reagiert unangemessen aggressiv, emotional oder anderweitig „seltsam".
Genau diese alten Energien sind meist der Grund, warum wir so viele Dinge, die wir gerne ändern möchten, einfach nicht in den Griff bekommen. Oft stehen wir unserem Glück selbst im Wege. Von der Partnerschaft über die Gesundheit bis zum geschäftlichen und beruflichen Erfolg finden wir überall solche unnötigen Hemmnisse.
Dieses Wissen macht sich die Methode des EFT zu nutze. Dabei werden die belastenden Energien durch Klopfen auf bestimmte Akupunkturpunkte wieder freigesetzt und die gewonnenen Ressourcen zum Verbessern des eigenen Lebens eingesetzt.
- Wie Sie EFT im beruflichen und privaten Bereich für sich nutzen können, erfahren Sie hier.
- Eine Übersicht über alle wichtigen Energiepunkte können Sie hier (.pdf 65 KB) downloaden.
Zum Weiterlesen:
Das Phänomen "Erinnerung"
Linke und rechte Gehirnhälfte: Wofür?
Optimal lernen - so geht's
Lerntipps - nicht nur für Kinder
