Lerntipps

Lerntipps - nicht nur für Kinder
Besser 6 Mal 15 Minuten als eineinhalb Stunden lernen. Das Gehirn braucht Pausen! Nutzen Sie diese zu körperlichen Betätigungen.
Die moderne Hirnforschung hat erkannt, dass die Nervenschaltkreise umso stabiler werden, je öfter sie betätigt werden.
Empfohlen wird folgendes Lernschema für den besten Merkeffekt:
1. WH: nächster Tag
2. WH: nach 3 – 4 Tagen
3. WH: nach 10 Tagen
4. WH: nach 3 Wochen
- Reihenfolge: Verändern Sie immer wieder die Reihenfolge der gelernten Inhalte.
- Hintergrundgeräusche: Das so genannte „Weiße Rauschen" im Hintergrund wirkt sich positiver auf die Lernleistung aus als absolute Stille.
- Lerntyp berücksichtigen: Stellen Sie fest, welcher Lerntyp Sie sind (optisch, akustisch, motorisch) und „servieren" Sie sich den Lerninhalt dementsprechend.
- Lernblockaden auflösen: Eine aktive innere Beteiligung am Lerngeschehen sorgt dafür, dass das Gelernte schneller und besser behalten wird; Motivation und Neugierde tun ein Übriges dazu. Erklären Sie einem Kind, warum es bestimmte Dinge lernen sollte – dieses grundlegende Verständnis löst mögliche Blockaden. Verpacken Sie weiters die neuen Informationen in vertraute Zusammenhänge – so gelingt Lernen noch viel einfacher. Und: fördern Sie von Anfang an die natürliche Neugierde von Kindern (und Erwachsenen), Neues zu erfahren und auszuprobieren. Neugierige Kinder sind vielleicht ein wenig anstrengend, tun sich aber viel leichter, später Strategien für die Gewinnung von Informationen zu entwickeln.
- „Eselbrücken" helfen, die Merkleistung drastisch zu erhöhen.
- Ein logischer „roter Faden" im zu lernenden Stoff macht es dem Gehirn leichter, neue Informationen auch sinnvoll und richtig zu vernetzen.
- Loben Sie, wann immer Sie können – dieses Feedback motiviert und verstärkt den Lernprozess.
Energy-Tipp: So wichtig eine harmonische Lernumgebung generell ist, es gibt eine entscheidende Ausnahme: Wenn man für eine Prüfung lernt, sollte die Lernumgebung künstlich etwas Stress auslösen.
Wie das? Das Gehirn speichert nämlich jede Information immer im Kontext mit der jeweiligen Lernsituation und einer bestimmten Stimmung und Befindlichkeit ab. Lernt man also in komplett ruhiger, harmonischer und entspannter Atmosphäre, dann hat man unter Stress viel schlechteren (oder gar keinen) Zugriff auf das Gelernte. Das ist u.a. ein Grund, warum viele zu Hause alles noch recht gut wissen, aber unter Stress ein völliges Blackout erleiden. Kaum ist die Prüfung (= Stress) vorbei, fällt einem plötzlich wieder ein, was man sagen hätte sollen. Damit das nicht geschieht, sollte schon beim Lernen ein bisschen Stress aufgebaut werden: z.B. Musik oder Radio im Hintergrund oder Auf- und Abgehen, Prüfungssituation nachstellen etc.
Nützlich und wirksam:
- Entspannungstraining
- Neurophone (bzw. Thinkman)
- Überkreuzbewegungen (siehe Buch)
- Geopat Dosen und RaySaver gegen schwächende Umfeldenergien
Zum Weiterlesen:
Ihr Gehirn: wie funkioniert dieses gigantische Netzwerk?
Das Phänomen "Erinnerung"
Linke und rechte Gehirnhälfte: Wofür?
Optimal lernen - so geht's
