Nur die Gedanken zählen

Wissenschafter der Oxford University untersuchten kürzlich Menschen, die an CRPS leiden. Das komplexe regionale Schmerzsyndrom (Complex regional pain syndrome, CRPS) gehört zu den neurologisch-orthopädisch-traumatologischen Erkrankungen. Diese Patienten haben nach einer äußeren Einwirkung (z. B. Operationen und Entzündungen) Durchblutungsstörungen, Ödeme, Hautveränderungen und v.a. Schmerzen an Gliedmaßen, meist an den Armen.
Diese Patienten, 37 an der Zahl, sollten sich nun intensiv vorstellen, sie bewegten ihren Arm – und sofort stellten sich bei allen Patienten Schmerzen ein. Bei 8 % kam es sogar zu einer Schwellung. Wohlgemerkt: ihre Arme bewegten sich in Wirklichkeit keinen Millimeter – es passierte alles im Kopf.
Geist und Körper – eine untrennbare Einheit
Diese Oxford-Studie ist ein weiterer Beweis dafür, dass Geist und Körper so eng miteinander verbunden sind, dass jeder einzelne Gedanken den Körper „bewegt“ im wahrsten Sinne des Wortes, ihn unmittelbar beeinflusst!
Wir können keinen einzigen Gedanken fassen ohne gleichzeitig chemische Veränderungen im Gehirn und im Körper hervorzurufen.
Wenn es den Patienten der Oxford-Studie gelungen ist, sich sozusagen selbst Schmerzen zu bereiten, in dem sie an eine Bewegung bloß gedacht haben, stellt sich die Frage: tun wir selbst das nicht auch täglich und immer wieder? Machen wir uns nicht oft genug schwach, krank und klein durch die Kraft unserer - allzu häufig negativen - Gedanken?
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