Was unser Popo mit Kaufen zu tun hat

Wir Menschen agieren kaum nach rein rationalen Erkenntnissen – wir sind zutiefst emotionale Wesen. Kein Wunder eigentlich, dass wir letztlich mit Geld nicht wirklich umgehen können – weil, so meint der Verhaltensökonom Dan Ariely, „wir Menschen das abstrakte Konzept „Geld“ einfach nicht verstehen“ und Kaufentscheidungen nach ganz anderen Kriterien fällen.
Beispiel Supermarkt: Wenn die Wege zwischen den Regalen Richtung Kassa im Uhrzeigersinn führen, geben die Kunden um 14 (!) Prozent mehr Geld aus.
Beispiel Marmelade: Wenn in einem Laden 24 verschiedene Marmeladesorten zur Auswahl stehen, wird weniger gekauft als wenn nur 6 Marken angeboten werden.
Beispiel „Popo-Streif-Effekt“: Wird ein Kunde zwischen den engen Supermarkt-Regalen versehentlich von einem anderen Einkaufswagen am Hinterteil gestreift, wird die Entscheidungsfindung sofort abgebrochen, der Kauf gestoppt.
Eines haben all diese Situationen gemeinsam: sie basieren kaum auf rationalen Gründen!

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Bildquelle: Stockexpert Image #41913521
